Montag, 19. April 2010

Parks vs. Skyscraper

So langsam rückt unsere Heimreise näher; sofern wir am Donnerstag auch wirklich nach Hause fliegen können, was wir doch ganz schwer hoffen. So oder so bleiben uns nur noch zwei Tage in Tokyo bzw. in Japan allgemein. Irgendwie ist die Zeit viel zu schnell rumgegangen.
Heute war unser letzter Tag zusammen mit Takuya. Ich werd den kleinen Springinsfeld ziemlich vermissen, aber wenn es klappt, kommt er im Sommer nach Deutschland.

Nachdem wir uns heute Morgen wieder im Zug getroffen haben, sind wir mit der Yamanote bis Uno gefahren, weil Takuya dort einkaufen wollte. Aber irgendwie kam es ganz anders als geplant und Alca und ich haben ordentlich zugeschlagen: Sonnenbrillen, Haarreifen, Schuhe... *hust* Das Paket mit den Schuhen ist schon nach Deutschland unterwegs, auch wenn uns auf der Post gesagt wurde, das wegen so nem komischen Vulkan auf Island EMS etwas länger als gewöhnlich dauern könnte.
Nachdem wir also unser Portemonnaie um einiges erleichtert haben, haben wir uns den Ueno-Park angesehenen - wieder eine Ruheoase mitten in der Großstadt.



Anschließend ging danach Asakusa, um uns dort den berühmten Senso-ji anzusehen. Um dort hinzugezogen, mussten wir dann aber erst durch die Nakamise-dori, die mächtig überfüllt war. Wir haben es aber überlebt und es sogar geschafft, nicht noch mehr Geld auszugeben. Während sich Alca und Takuya etwas auf dem Tempelgelände umgesehen haben, habe ich eine kleine Pause eingelegt und mir das Treiben von einer Bank aus angesehen.




Danach gings dann weiter zum Sumida River. Eigentlich wollten wir gleich zum Hama Rikyu Onsihi-teien, aber da es etwas weit zu laufen war, haben wir uns etwas gegönnt und sind mit dem Wassertaxi hingefahren. Das hatten Alca und ich ohnehin vorgehabt und die knapp 1.000 Yen inklusiv Eintritt für den Park haben sich wirklich gelohnt. Vielleicht machen wir die Bootsfahrt noch einmal, wenns dunkel ist, um das Lichtermeer vom Fluss aus anzusehen.



Nach der knapp 35minütigen Bootsfahrt haben wir uns dann den Hama Rikyu Park angesehen. Das ist ein wunderschöner japanischer Garten, der inmitten des Wolkenkratzerdschungels von Shinbashi liegt.



Anschließend haben wir dann Takuya zur Monorail gebracht, da er zum Haneda Airport musste, um heimzufliegen. Leider. Ich hätte ich gern noch die beiden letzten Tage um mich gehabt. Wir Zurückgebliebenen sind dann mit der Yamanote Richtung Ikebukuro gefahren, haben aber zuvor noch etwas Train Hopping betrieben. Weil uns der erste Zug zu voll war, sind wir an der nächsten Station wieder ausgestiegen und in die Gegenrichtung gefahren. Da Hamamatsu-cho sowohl in die eine als auch in die andere Richtung genau 30 Minuten von Ikebukuro entfernt ist, war das zeittechnisch auch absolut kein Problem.
In Ikebukuro haben wir uns dann erstmal wieder etwas im Bahnhof verirrt. Ist aber auch wirklich ziemlich schwer, dort wieder rauszufinden, zumal die Schilder etwas verwirrend sind. Letztendlich haben wir es dann doch geschafft und sind wieder in das Restaurant von gestern Abend Essen gegangen. Die Kellnerin hat sich auch gleich an uns erinnert. Wir werden sicher noch einmal reinschauen. Bevor wir dann zum Hotel zurück sind, um uns HEY!HEY!HEY! anzusehen, haben wir uns beide noch ein optisches Dessert gegönnt. Abends gibt es wirklich sehr viel schnuckeliges zu sehen....

Das war also im Groben und Ganzen der heutige Tag, der sich wettertechnisch noch einmal von seiner besten Seite gezeigt hat. Gegen Abend zogen dann aber Wolken auf, so dass morgen nicht mit strahlendem Sonnenschein zu rechnen ist. Mal sehen, wie es sich entwickelt und was wir morgen noch so alles ansehen werden. Auf dem Programm stehen noch der Kaiserliche Park, der Tokyo Tower, ein Blick auf Nippon Budokan und den Tokyo Dome und wir wollen auch noch einmal nach Harajuku, zum Shoppen. Ach ja, auf das Tokyo Metropolitan Government Building kurz Tocho müssen wir auch noch.
Elisabeth aka Mari

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