Donnerstag, 15. April 2010

Der letzteTag, Teil 2 oder unser letzter Spaziergang und Abschied nehmen

Nun ist es soweit und ich schreibe meinen letzten Blogeintrag aus Kyoto. Irgendwie ist es schon traurig, dass wir morgen diese tolle Stadt verlassen müssen, um nach Tokyo weiter zu fahren, aber wir hatten es uns ja so ausgesucht. Allerdings wussten wir da noch nicht, wie toll die alte Kaiserstadt ist. In den letzten zwei Wochen habe ich sie richtig lieb gewonnen, und das obwohl ich Städte sonst eigentlich überhaupt nicht mag. Trotz der Größe hatte ich aber nie wirklich - vom Gedränge im Bus oder dem Gewusel an den Sehenswürdigkeiten, die wir uns nur zu einem verschwindend geringen Teil ansehen konnten, mal abgesehen - das Gefühl in einer Großstadt mit mehr als 1 Millionen Einwohnern zu sein.

Vorhin waren wir also noch einmal unterwegs, um uns etwas zu Essen zu kaufen, aber hauptsächlich, um uns von "Unserem Viertel", dem Teil Kyotos, der uns in den letzten beiden Wochen Heimat gewesen war, zu verabschieden und ein paar Erinnerungsfotos zu machen:
Angefangen von unserem Apartmenthaus,


die Straße vor zur Omiya-dori,


hin zu unserer Bushalteselle Omiya Matsubara,


dann die Omiya-dori


mit unserem 7 Eleven entlang bis zur


Kreuzung Shijo Omiya


mit unserem Fresco mit den Riesenäpfeln. Von dort weiter die 


der Shijo-dori folgen, kurz abbiegen bis zu


unserem Family Mart und


unserem Lawson, wo wir schnell noch unser Abendessen gekauft haben.


Dann nur noch die Straße hinab 


und wir waren wieder zu Hause.


Jetzt wart ihr also mit uns auf unserem kleinen Abschiedsspaziergang und konntet euch die Gegend ansehen, in der wir die letzten beiden Wochen verbracht haben. Unterwegs haben wir dann auch das Geschäft gefunden, in dem wir hätten günstige Kissen kaufen können. Wenigstens wissen wir jetzt, wo wir bei unserem nächsten Besuch als erstes hin müssen.
Nachdem wir wieder zu Hause waren, gab es das Abendessen. Für Alca Sushi, für mich die gleiche Mahlzeit, die ich mir am ersten Abend in Kyoto ebenfalls in einem Lawson gekauft habe.


Jetzt, wo ich diesen Blogeintrag fast fertig geschrieben habe und somit auch wirklich Abschied genommen habe, will ich eigentlich gar nicht nach Tokyo, obwohl wir uns dort noch einmal mit Takuya treffen und sicher auch viele tolle Dinge erleben werden. Aber an Kyoto wird es mit Sicherheit nicht herankommen. Ich habe mich hier wirklich sehr wohl gefühlt und es war etwas ganz besonderes, diese Stadt kennenlernen zu dürfen und in ihr zu wohnen; nicht in einem Hotel, sondern in einer eigenen, wenn auch kleinen Wohnung und wenn auch nur für 2 Wochen.

Kyoto, wir werden uns sicher wieder sehen!
Elisabeth aka Mari

Kommentare:

  1. *schnief* der nächste Herbst soll ganz schnell kommen. Ich vermiss Kyoto und unsere kleine Wohnung jetzt schon :(

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  2. Hallo Ihr Beiden, Ich verfolge Euere Reise sehr gespannt und bin mit Euch begeistert. Durch die schönen Bilder kann man alles gut nachvollziehen. Habt weiterhin schöne Tage, Eindrücke und viel Spaß. Ich freue mich für Euch. Liebe Grüße. Christiane

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  3. Zumindest habt Ihr nicht das Problem, das der größte Teil der europäischen Flughäfen gesperrt ist und Ihr könnt überhaupt noch reisen. Aschewolke vom isländischen Vulkan! Na dann genießt mal lieber die Luft von Tokyo. Liebe Grüße vom fleißigen und zurückgebliebenen Udo. Viel Spaß und danke für diesen Blog.

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  4. Na kleine Cousine.

    Ich könnt grad platzen vor Neid. Ist richtig toll, was du so erlebst. Da wär ich echt gern dabei.
    Wenn wir uns das nächste mal sehen, kannst mir bitte ausführlich davon erzählen. Genieß die Zeit, grad jetzt zum Frühjahr, wo dort die Kirschblüte gefeiert wird.

    Wir sehen uns. Habt beide noch viel Spaß.

    Bis die Tage

    Johannes

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