Samstag, 13. März 2010

Unsere Pläne: Tôkyô

Neuer Tag, neuer Teil unserer Reiseplanung. Heute werde ich euch unsere Pläne für Tôkyô verraten.

Nachdem wir die ersten beiden Wochen unserer Reise in der Kansai-Region verbringen werden, wechseln wir in der letzten Woche in die Kantô-Region, genauer gesagt nach Tôkyô. Ich bin schon jetzt ziemlich gespannt, wie ich diese Ecke Japans verkraften werde. Immerhin ist das Gebiet Tôkyô-Kawasaki-Yokohoma die größte Metropolregion der Welt mit mehr als 35 Millionen Einwohnern. Ganz schön viel auf so einem kleinen Flecken Erde.
Obwohl Tôkyô Japans Hauptstadt ist, gibt es eigentlich keine echte Stadt Tôkyô mehr. Seit 1943 besteht Tôkyô aus 23 Bezirken, die allesamt eigenständige Kommunen/Verwaltungseinheiten sind. In einem dieser Bezirke, in Toshima im Stadtviertel Ikebukuro, werden wir die letzten sechs Näche in Japan verbringen, ehe wir am 22.04.2010 direkt von Tôkyô aus mit dem Shinkansen zum Flughafen nach Ôasaka fahren werden.

Tôkyô: Google Maps mit Sehenswürdigkeiten | Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Wie auch schon in den letzten beiden Posts gibt es nun wieder eine Liste mit den Sehenswürdigkeiten, die mich interessieren. Allerdings werde ich diese nach Bezirken und Stadtteilen unterteilen.

Erster Punkt auf meiner Liste, die ich der Übersicht halber mal alphabetisch ordne, ist Akihabara im Bezirk Chiyoda. Wirklich viel außer Elektronikladen an Elektronikladen gibt es dort allerdings nicht zu sehen. Deshalb stehen auch nur zwei Dinge bei mir auf der Liste, und das noch nicht einmal an erster Stelle.

    Sehenswürdigkeiten in Akihabara
  • *Kanda Myôjin (Schrein)
  • *Nicolai-dô (Kirche)

Akihabara: Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Nächster Punkt ist Asakusa. Hier gibt es wohl die wichtigste und bekannteste Sehenswürdigkeit Tôkyôs zu entdecken, den Sensô-ji mit der Nakamise-dôri. Demzufolge ist Asakusa natürlich auch Pflichtstop für uns.

    Sehenswürdigkeiten in Asakusa
  • *Asakusa-jinja (Schrein)
  • *Chingodô-ji (Schrein)
  • *Sensô-ji (Tempel)

Asakusa: Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Weiter gehts mit Bunkyô. Alca und ich waren in Gedanken sicherlich schon tausende Mal in diesem Stadtteil. Immerhin steht dort der Tôkyô Dome!
We are X!
Eingeweihte wissen, was ich damit sagen will.
Ob wir uns allerdings wirklich den Tôkyô Dome ansehen werden, bezweifle ich. Vielleicht werden wir mal von Außen einen kurzen Blick draufwerfen. Ohne ganz bestimmten Inhalt ist er eh uninteressant.

    Sehenswürdigkeiten in Bunkyô
  • *Koshikawa Kôraku-en (Park)
  • *Tôkyô Dome City (Freizeitpark/Baseballstadion)

Asakusa: Wikipedia

Als nächstes kommt Harajuku. Dort werden Alca und ich sicher sehr, sehr viel Zeit verbringen und das mit Sicherheit nicht unbedingt beim Angucken von irgendwelchen Sehenswürdigkeiten, obwohl sich hier die zweite wichtige von Tôkyô befindet.
Und ich kann euch schon jetzt sagen, dass wir auf jeden Fall am Sonntag, den 18.04.2010 in Harajuku sein werden! Wer den Grund dafür nicht ohnehin schon weiß, wird diesen ganz schnell auf Wikipedia oder bei Japan Guide finden.

    Sehenswürdigkeiten in Harajuku
  • *Jingû-bashi (Brücke)
  • *Meji-jingû (Schrein)
  • *Yoyogi-kôen (Park)

Harajuku: Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Falls wir unser Gepäck irgendwo am Tôkyôter Hauptbahnhof unterbringen können, werden wir uns auf jeden Fall etwas genauer in Marunouchi umsehen. Schließlich ist es dann nur ein kurzer Fußmarsch zum Kaiserpalast und zum Östlichen Kaiserlichen Garten. Aber auch wenn wir keine XXL-Schließfächer für unsere Koffer finden, werden wir nach Marounouchi fahren.

    Sehenswürdigkeiten in Marunouchi
  • *Higashi-gyôen(Park)
  • *Kitanomaru-kôen(Park)
  • *Nippon Budôkan (Halle)
  • *Kyôkyo (Palast)

Marunouchi: Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Wie schon erwähnt, werden wir sicher viel Zeit in Shibuya verbringen. Außer Geschäften und modernen Hochhäusern gibt es dort nicht wirklich viel zu sehen, aber Alca hat dennoch von mehreren den Auftrag bekommen, etwas ganz bestimmtes zu fotografieren. Aber nicht Hachikô!
Ja, dieser Hund hat in Japan eine eigene Statue und das auch schon weit bevor Hollywood dieses Thema entdeckt und total amerikanisiert hat.

    Sehenswürdigkeiten in Shibuya
  • *Hachikô (Statue)
  • *Shibuya Crossing (Straßenkreuzung)

Shibuya: Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Wenn man einen der 23 Bezirke unbedingt zum Zentrum von Tôkyô machen müsste, dann wäre es wohl Shinjuku. Neben dem passagierreichstem Bahnhof der Welt befindet sich in Shinjuku auch der Sitz der Verwaltung der Präfektur Tôkyô, das Tokyo Metropolitan Government Bilding (kurz Tôcho). Sie Aussichtsdecks des Hochhauses kann man übrigens kostenlos betreten. Sehr praktisch, vor allem wenn man bedenkt, was der Eintritt für den Tôkyô Tower oder das Mori Building kostet.

    Sehenswürdigkeiten in Shinjuku
  • *Tôcho (Gebäude)
  • *Hanazono-jinja (Schrein)
  • *Shinjuku-gyôen (Park)

Shinjuku: Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Eben hatte ich schon den Tôkyô Tower erwähnt. Dieser befindet sich in Shiodome, dem nächsten Punkt auf der Liste. Wirklich viel gibt es auch hier nicht zu entdecken. Leider wurde Tôkyô ja im zweiten Weltkrieg durch Brandbomben nahezu dem Erdboden gleich gemacht. Dennoch gibt es hier ein paar neben dem Tôkyô Tower auch noch zwei andere Sehenswürdigkeiten, die ich mir gern ansehen möchte.

    Sehenswürdigkeiten in Shiodome
  • *Hana Rikyû Onshi-teien (Park)
  • *Zojo-ji (Tempel)
  • *Tôkyô Tower (Gebäude)


Wenn wir noch viel Zeit haben oder es regnet, werden wir uns sicher mal in Sumidagawa umsehen. Dort gibt es einige Museen, die micht interessieren.

    Sehenswürdigkeiten in Sumida
  • Edo-Tôkyô-Museum (Museum)
  • Kiyoshumi Teien (Park)
  • Fukagawa-Edo-Museum (Museum)
  • Kantô-Erdbebenmuseum (Museum)

Sumida: Wikipedia


Mit Ueno ist dann meine Liste mit Sehenswürdigkeien komplett. Hier gibt es wieder etwas mahr zu sehen und zu entdecken.

    Sehenswürdigkeiten in Ueno
  • *Benten-dô (Tempel)
  • *Kiyômizu Kannon-dô (Tempel)
  • *Tôshô-gû (Schrein)
  • *Ueno-kôen (Park)
  • *Tennô-ji (Tempel)
  • *Yanaka-Friedhof (Friedhof)
  • *Yushima Tenjin (Schrein)
  • *Shitamachi Museum (Museum)

Ueno: Wikipedia


Wie schon ganz am Anfang erwähnt, werden wir in einem Hotel in Ikebukuro übernachten. Wirklich zu sehen gibt es in diesem Stadtteil allerdings nicht, shoppen kann man dort aber um so besser. Das war allerdings nicht der Grund, warum wir ein Hotel dort gewählt haben. Das war eher Zufall. Ich habe ein günstiges, aber gutes Hotel in Tôkyô gesucht, das zudem noch über relativ große Zimmer verfügt. Dank eines Sonderpreises hat das the b ikebukuro den Zuschlag bekommen. Auf den Bildern sehen die Zimmer richtig toll aus und die Deluxe-Zimmer sind mit 23 qm sogar richtig groß. Genug Platz also, um dort zwei riesige Koffer unterzubringen.

Mancher wird sich vielleicht wundern, warum ich bis jetzt noch nichts zu Odaiba geschrieben habe, obwohl es dort ja anscheinend ein paar interessante Dinge gibt, die ich auch auf der Karte eingetragen habe. Falls wir eine Flussfahrt auf dem Sumida machen werden, machen wir auch mal einen kurzen Abstecher nach Odaiba oder sehen uns zumindest das Gebäude von Fuji-TV und die Rainbow Bridge vom Wasser aus an. Am besten dann auch noch am Abend, wenn alles toll beleuchtet ist. In ein paar Wochen werdet ihr dann ja sehen, ob wir es hinbekommen haben.

So, das wars jetzt erstmal wieder von mir. Im nächsten Post geht es dann um Nikkô, Kamakura und Yokohama. Damit wären dann auch alle unserer Punkte abgehakt.
Elisabeth aka Mari

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