Sonntag, 14. März 2010

Unsere Pläne: Nikkô, Kamakura & Yokohama

Heute fang ich mal mit einer schlechten Nachricht an. Takuya hat mich gestern alles andere als angenehm überrascht. Er wird uns leider nicht in Kyôto besuchen. Er hat an dem geplanten Wochenende noch einen wichtigen Termin auf Arbeit. Dafür hatte er aber gleich noch eine gute Nachricht parat. Das Wochenende drauf kommt er zu uns nach Tôkyô und wir haben dort fast drei volle Tage zur Verfügung. Flug und Hotel hat er auch schon gebucht!

Seit gestern ist ja auch Alca mit als Autor für diesen Blog eingetragen. Sie wird euch dann auch an dieser Stelle bezüglich unserer Reise auf dem Laufenden halten. Doppelte Ladung und viel für euch zum Lesen.

Nun ist aber der letzte Teil aus der Reihe was wir uns auf unserer Reise alles ansehen möchten.

Von Tôkyô aus werden wir jeweils einen Tagesausflug nach Nikkô, Kamakura und Yokohama machen. Eventuell kombinieren wir auch Kamakura und Yokohama miteinander. Das wird sich aber wieder erst vor Ort entscheiden.

Unser wichtigstes Ziel davon wird die alte Kaiserstadt Nikkô im Norden von Tôkyô sein. So wie es jetzt aussieht, wird uns Takuya dabei Gesellschaft leisten und wir sind dadurch hin und her gerissen, ob wir mit der Tobu Privatlinie fahren und dafür höhere Fahrtkosten haben oder den Japan Rail Pass benutzen. Dann wäre für uns die Fahrt nach Nikkô kostenlos, Takuya müsste allerdings rund 11.000 Yen zahlen. Eintrittsgelder würden dann auch noch dazu kommen. Beim Tobu World Heritage Pass wären die neben der Fahrt von Asakusa nach Nikkô und zurück schon im Preis enthalten.
Egal wie wir uns entscheiden, ein Problem haben wir so oder so: Wir müssen früh genug aus dem Bett kommen, weil schon die Anreise rund zwei Stunden dauert. Zu sehen wird es dort mehr als genug geben - die Liste sieht zwar kurz aus, aber die Anlagen sind nicht wirklich klein - und fast alles steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Zu den Kegon-Fällen und dem Chuzenji-See werden wir es aber wohl leider nicht schaffen. Deshalb hab ich die auch gar nicht mit aufgeführt.

    Sehenswürdigkeiten in Nikkô
  • *Futarasan-jinja (Schrein, UNESCO-Weltkulturerbe)
  • *Rinnô-ji (Tempel, UNESCO-Weltkulturerbe)
  • *Taiyûin-byô (Mausoleum)
  • *Shin-kyô (Brücke)
  • *Tamozawa Goyôtai (Villa)
  • *Tôshô-gû (Schrein, UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Ganman-ga-fuchi (Schlucht)

Nikkô: Google Maps mit Sehenswürdigkeiten | Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Bei Kamakura musste ich die Liste ganz schön zusammenstreichen. Dort schein es an jeder Ecke irgendeinen Tempel oder Schrein zu geben, den man besichtigen kann. Aber wir müssen ja nicht alles mitnehmen. Deshalb habe ich mir aus den gefühlten Hunderten von Sehenswürdigkeiten die interessantesten und hoffentlich auch schönsten herausgepickt.

    Sehenswürdigkeiten in Kamakura
  • *Engaku-ji (Tempel)
  • *Ennô-ji (Tempel)
  • *Hase-dera (Tempel)
  • *Jôchi-ji (Tempel)
  • *Kennô-ji (Tempel)
  • *Kôtoku-in mit Daibutsu (Tempel)
  • *Tôkei-ji (Tempel)
  • *Tsuragaoka Hachiman-gû (Schrein)
  • Hôkoku-ji (Tempel
  • *Hongaku-ji (Tempel)
  • Myôhon-ji (Tempel)
  • Sugimoto-dera (Tempel)
  • Hokai-ji / Hagi-dera (Tempel)

Kamakura: Google Maps mit Sehenswürdigkeiten | Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


So, da wären wir also schon beim letzten Punkt angelangt. Bei Tôkyô hatte ich ja schon erwähnt, dass Yokohama mit zur größten Metropolregion der Welt gehört. Wir werden also bei der Fahrt von Tôkyô nach Yokohama das bebaute Gebiet überhaupt nicht verlassen. Irgendwie unvorstellbar. Soetwas Ähnliches haben wir in Deutschland mit dem Ruhrgebiet zwar auch, aber wir reden hier doch von etwas anderen Größenordnungen. Ich sag nur nochmal: mehr als 35 Millionen. Manche sagen sogar, dass es knapp 40 Millionen sind. Das ist fast die Hälfte der Einwohner Deutschlands!
Wirklich viel gibt es in Yokohama nicht zu sehen, aber zumindest eine Sehenswürdigkeit ist diese Stadt weltberühmt. Chinatown! Da bin ich ja auch schon richtig gespannt. Wenn wir es schaffen, würde ich auch gern noch ins Seidenmuseum gehen, auch wenn man dort die ausgestellten Stoffe sicher nicht bekrabbeln kann. Schade...


    Sehenswürdigkeiten in Yokohama
  • *Chukagai (Chinatown)
  • *Cosmo Clock (Riesenrad)
  • *Seidenmuseum (Museum)
  • *Landmark Tower (Gebäude
  • Sankei-en (Park)
  • *Yamashita-kôen (Park)
  • Yokohama Bay Bridge (Brücke)
  • Yokohama Port Symbol Tower (Gebäude)
  • Shin-Yokohama Râmen Hakubutsukan (Museum)
  • *Hikawa Maru (Schiff)
  • *Nippon Maru (Schiff)

Yokohama: Google Maps mit Sehenswürdigkeiten | Wikipedia | Japan Guide (Englisch)


Falls sich inzwischen mal einger gefragt haben sollte, was es mit den Sternchen vor den Sehenswürdigkeiten in der Liste bzw. den Punkten bei den Pins bei Google Maps auf sich hat: Damit habe ich noch einmal unterteilt. Die so markierten Sehenswürdigkeiten, sollten vom Zeitaufwand machbar sein. Ich hoffe, ich hab mich da nicht zu sehr verschätzt. Wirklich wissen werden wir es ohnehin erst, wenn wir in Japan sind.
Genauso verhält es sich mit den drei Farben. Grün für unbedingt ansehen, wenn möglich. Gelb für ansehen, wenn Zeit und Lust. Rot für ansehen, wenns sich ergibt und wir eh nichts besseres vor haben.
Bei allen gilt allerdings, dass das nur meine persönlichen Vorstellungen und Wünsche sind, auch wenn diese zum größten Teil mit Alcas übereinstimmen.

Im nächsten Post geht es dann um ... Eben um das, was einige Damen sicher schon vermisst haben werden. Die Auflösung gibts also bald!
Elisabeth aka Mari

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